Geschichte

bossi_grGegründet vom ehemaligen Heimleiter Gerhard Boß (“Bossi”), entstanden vor 40 Jahren die Schottenkinder.
Eine Theatergruppe unter der Leitung von Gerhard Boss, von allen nur liebevoll “Bossi” genannt, spielte vor 35 Jahren eine Serie von Theaterstücken mit dem Thema „Das Ungeheuer von Loch Ness in Schottland“. Eine kleine Musikgruppe, die erst an den Instrumenten Flöte, Melodika, Gitarre und Trommel ausgebildet werden musste, begleitete die Aufführungen musikalisch. Das Theaterstück, aber auch die Musiker fanden großen Anklang; es meldeten sich immer mehr Kinder aus der Nachbarschaft, die sich die „Flötentöne“ beibringen lassen wollten. Das Ausbildungssystem war von Anfang an multiplikatorisch, da keine Musiklehrer/Innen zur Verfügung standen, d.h. jeder, der ein wenig Flöte, Gitarre usw. spielen konnte, gab seine musikalischen Kenntnisse an andere weiter. Gerhard Boß, der Violine spielen konnte, lernte bei den Kindern Flöte. Danach wandelte sich die Theatergruppe zur Musikgruppe um und führte ihre ersten öffentlichen Auftritte durch. Die Akteure wurden von Frau Boß mit Schottenkostümen eingekleidet und somit waren die „SCHOTTENKINDER“ geboren.
Das Erfolgsmodell SCHOTTENBURG, mitgetragen von dem Kollegenteam, den Eltern und den mithelfenden Jugendlichen ist immer wieder Anlass öffentlicher Würdigung gewesen und hat seinen Höhepunkt in der Anerkennung geleisteter Arbeit durch die Verleihung des Bundesverdienstordens (1988 an Herrn Boß) und des Goldenen Bezirksabzeichens (1997 an Herrn und Frau Boß anlässlich des 25-jährigen Bestehens der SCHOTTENKINDER) gefunden.

Bossi, am 11.04.2009 verstorben, wird in den Herzen all derer die ihn kannten weiterleben. Seine Idee wird im Bestehen der Schottenkinder weitergetragen.